Die Geschichte

Das „Haus Schönblick“ wurde 1976 von Frau Fatma Kesten, Herrn Norbert Kesten und Herrn Uwe Kesten in enger Zusammenarbeit mit dem heutigen Klinikum am Weissenhof gegründet.

Das Ziel der 3 Gründerpioniere war es, psychisch behinderten Menschen eine gezielte und bestmögliche Betreuung, Förderung und Rehabilitation in einer wohnlichen und familiären Atmosphäre außerhalb des Klinikbetriebs zu ermöglichen.

1982 haben die beiden Gründungsgesellschafter Fatma Kesten und Uwe Kesten ihre Gesellschaftsanteile in Höhe von insgesamt 40 % an den Weinsberger Hilfsverein e.V. übertragen.

Nach diversen Erweiterungen unseres Wohngebäudes und dem Anbau einer Pflegestation im Jahr 1989 stehen heute 47 Betten auf unserem stationären Wohnbereich nach dem SGB XII (Eingliederungshilfe) und 19 Betten auf unserem SGB XI-Bereich (Pflege) für den betroffenen Personenkreis zur Verfügung.

Innerhalb der Tagesstrukturierung halten wir bis zu 78 Plätze, davon 12 für den ambulanten Bereich, vor.
2001 wurde die Einrichtung nach der DIN ISO 9001 durch EQ-Zert zertifiziert. Gleiches gilt für die Pflegestation, die im Jahr 2010 zusätzlich erfolgreich nach der DIN ISO PLUS zertifiziert wurde.

Im Jahr 2003 hat sich Norbert Kesten aus seiner aktiven Tätigkeit als Einrichtungsleiter und Geschäftsführer zurückgezogen. Die Gesellschafterversammlung hat die Unternehmensleitung an Madlen Kesten übergeben, die bis jetzt die Geschicke der Einrichtung im Sinne der 3 Gründer lenkt.

Unternehmens­philosophie

Jedes menschliche Leben ist einzigartig und unersetzlich. Die Würde des Menschen ist unantastbar und richtet sich nicht nach seinen Fähigkeiten, Leistungen, finanziellen Status, Nationalität, Hautfarbe, Geschlecht, Religion, sexueller Ausrichtung, Alter, Krankheit oder Behinderung. In aller Verschiedenheit hat jedes Leben den gleichen Wert.

Ausgehend von diesen Grundgedanken bieten wir für erwachsene psychisch behinderte Menschen, die noch nicht oder nicht mehr ambulant betreut werden können, Hilfen in Form von stationärem Wohnen und Tagesstrukturierung an.

Durch eine fachlich herausragende und individuell auf den Bewohner zugeschnittene Betreuung, Förderung und Pflege möchten wir die psychische Behinderung und ihre Folgen beseitigen oder mildern. Vorhandene Ressourcen werden gefördert und erhalten. Bestehende Defizite werden behoben, gemildert bzw. deren Anstieg verhindert. Durch diese Hilfen wird dem Betroffenen eine weiterführende Rehabilitation ermöglicht.

Für Bewohner, bei denen Pflegeleistungen im Vordergrund stehen, ist eine Pflegestation an unsere Einrichtung angeschlossen.

Leitlinien / Konzeption

Der Grundsatz unserer Förderung, Betreuung und Pflege

Das Wohl unserer Bewohner steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Deshalb begegnen wir ihnen mit Respekt, achten ihre Würde und Rechte, fördern ihre Eigenständigkeit und ihre Bestrebungen, trotz Behinderung ein weitgehend unabhängiges Leben zu führen. Dem folgend, bieten wir für erwachsene psychisch behinderte Menschen eine fachliche herausragende und individuell auf den einzelnen Bewohner zugeschnittene Förderung, Betreuung und Pflege an.
Die Grundlage unseres Arbeitens bilden 15 Leitlinien.

Besser miteinander als gegeneinander…

…so lautet unsere Devise.

Deshalb stellen die Leitlinien des Psychiatrischen Wohn- und Betreuungsverbundes „Haus Schönblick“ die Grundlage für unsere trägerübergreifende engere und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen dar.

Uns ist bewusst, dass die Ergebnisse unserer Arbeit zu einem wesentlichen Teil auch durch die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, Verbänden und Zusammenschlüssen geprägt ist.

Deshalb unterhalten wir z.B. folgende Kooperationen:

  • Die fachärztliche Betreuung und Beratung stellen wir durch eine Kooperation mit der örtlich zuständigen Psychiatrischen Institutsambulanz sicher.
  • Eine psychologische Betreuung und Beratung findet bei Bedarf durch das Zentrum für Psychiatrie im Klinikum am Weissenhof in Weinsberg statt.
  • Eine soziale Betreuung und Beratung findet durch einen externen Sozialarbeiter statt.
  • Wir sind Mitglied im Gemeindepsychiatrischen Verbund im Hohenlohekreis und wirken so aktiv an der Gestaltung der Hilfen für psychisch behinderte Menschen vor Ort mit.
  • Wir sind aktives Gründungsmitglied im Qualitätssicherungsverbund für Altenpflegeein­richtungen und Teilnehmer an der Qualitätssicherungskonferenz im Hohenlohekreis.

Unser Unterstützungsfonds für unsere Bewohner

Bedingt durch Einsparungen im Gesundheitsbereich und den damit verbundenen Zuzahlungen wird das monatliche Taschengeld der Bewohner stark belastet.

Damit die Zuzahlungen für unsere Bewohner nicht zu hoch werden und zum Beispiel die Beschaffung von notwendigem Zahnersatz, Brillen, Medikamenten und anderen medizinischen Hilfsmitteln nicht aus Kostengründen scheitert, wurde der Unterstützungsfonds für unsere Bewohner ins Leben gerufen.

Der Fonds ermöglicht uns, mittellose Bewohner durch finanzielle Mittel oder Sachleistungen zu unterstützen, wenn dies notwendig erscheint und keine ausreichenden Eigenmittel vorliegen bzw. kein anderer Kostenträger vorhanden ist.

Der Fonds wird aus den freien Rücklagen, die wir erwirtschaften, finanziert. Auch Spendengelder fließen mit ein! Aus diesem Grunde freuen wir uns, wenn Sie mit einer Spende unterstützen, die dazu beiträgt, unseren Bewohnern zu helfen.

Wir sagen im Voraus vielen Dank.

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